Stimmen aus der Presse
Diese Gegenseitigkeit und Ausgewogenheit…
… auf hoher Stufe, das selbstverständliche Geben und Nehmen vermittelten dem Konzert faszinierende und in hohem Masse beglückende Momente …
Die Solistin meisterte mit hoher Virtuosität …
… auch die schwierigsten rhythmischen Klippen und intonierte gefühlvoll und ausdrucksstark, mit sauberer Artikulation ihren anspruchsvollen Part. Das Publikum war begeistert …
Und plötzlich durchfluteten unerwartete Klänge die Räume …
… im zweiten Obergeschoss Vierteltöne, grelle Pfiffe. Vor dem Skulpturensaal, dort, wo Mirós Traumlandschaften die Betrachter verzaubern, Légers Maschinenmenschen durcheinander laufen und Delaunays Farbringe unaufhörlich drehen, spielte die Flötistin Helene Schulthess eine Komposition von Cristobal Halffter, «Debla». Ein mysteriöses, geheimnisumranktes zeitgenössisches Werk voller Intensität und Rhythmus, das mit der Kunst zu schwingen scheint …
In allen drei Sätzen übernahm die Flöte …
… eine angenehme, aber bestimmte Stimmführung, die sich ideal mit den Streichern ergänzte …
Das Highlight des Abends war zweifelsohne die Flötensuite …
… in a-moll von Georg Philipp Telemann. Die Leichtigkeit von Helene Schulthess’ Querflöte erfüllte den Kirchenraum mit Flötentönen vom Feinsten. Die hochkarätige Solistin sowie die Instrumentalisten … liessen die übervolle Kirche durch ihr bezauberndes Spiel hell erstrahlen …