STIMMEN AUS DER PRESSE
Die beiden Spielerinnen packten die «Introduzione» markant und selbstsicher an, …
… liessen dann aber an besinnlichen Stellen durch eine wundervolle Feinheit der Tongebung aufhorchen …
… Brillant, spielerisch in vielen Farben schillernd, wurde die «Giga» vorgetragen …
… Tiefempfundene Trauer, wehmütige Lyrik, verdüstertes Dunkel, zarte Bewegtheit, mächtig aufsteigende Grösse, stürmisches Aufbäumen, ausklingende Ergebung — das sind nur schwache Stichworte für eine tief ergreifende Musik! Wie die beiden Spielerinnen alle Höhen und Tiefen dieses Werkes gleichsam plastisch spürbar machten, dürfte den Intentionen des Komponisten voll gerecht worden sein …
… die Flöte schien geradezu neue «Register» bekommen zu haben! Auch die verblüffende Technik selbst im raschesten Tempo sei erwähnt …
… Ich glaube, dass die kleine Schar der Zuhörer(innen) um eine intime, aber tiefe Musikerfahrung reicher geworden sind. …
… Beide Partner auferlegten sich offensichtlich eine Zurückhaltung zugunsten einer bis ins Detail sorgfältigen und vor allem im Dynamischen subtil ausgewogenen Ausführung und bewiesen darin die grösstmögliche Übereinstimmung …
… Noch differenzierter und feinnerviger geriet die Wiedergabe von Frank Martins Sonata da Chiesa. Die Flötistin wusste ihren Ton vielfältig zu modulieren und ihm einen herb-süsslichen Akzent zu verleihen. Wer sich dieser herben Musik gänzlich unvereingenommen öffnete, vermochte sich ihrer starken Ausdrucks- und Empfindungskraft kaum zu entziehen …